Eine Sportkamera zeichnet vor allem die Eigenschaft aus, mit schnellen Bewegungen und raschen Beleuchtungswechseln klarzukommen, wobei die Anforderungen je nach Sportart variieren können.

Im Sportkamera Vergleich gibt es zwei unterschiedliche Kategorien, nämlich für verschiedene Einsatzzwecke geschaffene Produkte, die zwar ebenfalls als „HD Sportkamera“ oder „Sportkamera 1080p Full HD“ bezeichnet werden, jedoch eher Kompaktkameras ähneln und solche, die direkt für einzelne Sportarten konzipiert werden. Gängiger als der Begriff Sportkamera ist die Bezeichnung Action Cam.

Unsere Empfehlung aus dem Sportkamera-Vergleich

Unser Camcorder Vergleich stellt keinen Camcorder Test dar, bei dem die Videokameras ausgiebig getestet wurden Bilder von der Amazon Product Advertising API. Bewertungen stammen aus den Rezensionen. * = Affiliatelink

Checkliste: Die wichtigsten Merkmale einer Sportkamera im Überblick

  • Ein besonders wichtiges Merkmal einer Sportkamera ist das Gehäuse. Da sie häufig mit Schmutz, Schnee oder Staub in Berührung kommt oder gar vollständig untergetaucht wird sollte eine Sportkamera wasserdicht sein und die wichtigsten Teile müssen geschützt sein.

  • Auch Erschütterungen sind ein großes Problem für die HD Sportkamera, im Sportkamera Vergleich zeigte sich jedoch, dass die meisten Hersteller bereits Puffer und Stoßdämpfer im Gehäuse verbauen, um Vibrationen und Erschütterungen vorzubeugen.

  • Ein entsprechend reaktionsschneller CMOS-Sensor kann aber zusätzlich unterstützen und das Endergebnis verbessern.
  • Im Sportkamera Vergleich gibt es außerdem viele „Grundmodelle“, die für verschiedene Sportarten erweitert werden können. So gibt es Gestelle für Fahrräder, Montagegehäuse für Helme oder Schwimm- und Tauchgehäuse für Wassersportarten.
  • Nicht nur die Auflösung, sondern auch der Aufnahmewinkel spielen eine Rolle bei einer Sportkamera. 1080p Full HD kann heute als Standard angesehen werden, preiswertere Modelle nehmen lediglich in 720p oder im PAL-Format 576i auf.
  • Ist die Sportkamera wasserdicht, also für den Einsatz unter Wasser vorgesehen, wird oft auf das Weitwinkelobjektiv verzichtet, um die Videoaufnahme nicht zusätzlich zu verzerren. Ansonsten haben sich diese im Sportkamera Vergleich jedoch bewährt, da sie eine wesentlich breitere Aufnahme der Szene erlauben.
  • Dies ist übrigens auch bei einer HD Sportkamera der Fall, wobei hier sogar durch die höheren Details die Tiefenschärfe um ein Vielfaches erhöht wird. Im Gebrauch gibt es keinen Unterschied zu einer HD Action Cam.
  • Besonders im Outdoor Bereich ist das mitführen eines Fotorucksacks sehr empfehlenswert. Lesen sie sich unseren neuen Fotorucksack Vergleich durch um ihrer Videokamera optimalen Schutz zu bieten.

Zwischen Allzweck und Spezialisierung

Sony HDR-AS15 Action-Cam für extreme Sportarten

Der größte Unterschied zwischen einer Sportkamera, die für mehrere Zwecke eingesetzt werden kann und einer speziell auf die Sportart zugeschnittenen Kamera ist meist die Bedienung und die Software. Werden im Normalfall Handschuhe getragen, konzentrieren sich die Hersteller im Sportkamera Vergleich meist darauf, die Bedienung auf wenige Buttons zu beschränken. Ist die Sportkamera wasserdicht kann auch das Display weggelassen werden und einige Gehäusetypen verzichten auf unwichtige Anschlüsse und SD-Kartenslots, haben dafür aber einen entsprechend großen internen Speicher. Handelt es sich dagegen mehr um eine „Allzweck-Sportkamera“, unterscheidet sich die Bedienung nur kaum von handelsüblichen Camcordern oder Kompaktkameras. Überdimensionierte Displays oder komplexe OSD-Menüs gibt es aber auch hier kaum, weswegen eine Sportkamera 1080p Full HD sich unter Umständen sogar besser für Anfänger oder gar Kinder eignet als andere Modelle.

Ein wichtiger Bestandteil jeder HD Sportkamera ist der CMOS, manchmal auch als „Active Pixel Sensor“ bezeichnet. Dieser misst die von der Linse aufgenommenen Lichtanteile, berechnet damit ein Pixelraster und gibt das Bild an den DSP (Digital Signal Processor) weiter, der sich um weitere Verbesserungen oder die Kodierung in das gewünschte Videoformat kümmert. Nutzt die Sportkamera 1080p Full HD oder das etwas kleinere, aber enfalls als HD bezeichnete 720p, muss der CMOS über eine entsprechende Pixeldichte verfügen, kann aber unter Umständen sogar höher skaliert sein, um das Bild noch weiter zu verbessern. Bei Sportkameras kommt aber noch eine andere Eigenheit hinzu, denn schnelle Bewegungen, Lichtreflexe und schnelle Beleuchtungswechsel sind eine Qual für jeden CMOS-Sensor. Damit das Bild trotzdem scharf bleibt, nutzen die Hersteller einen Trick, verbauen schnelle Sensoren, begrenzen dafür aber die Anzahl der Bilder pro Sekunde (Frames per Second). Dass sich dies lohnt, hat der Sportkamera Vergleich gezeigt. Der CMOS hat genug Zeit, sich auf die schnellen Bildwechsel einzustellen und das Bild bleibt gestochen scharf.

Das kühle Nass im Sportkamera Vergleich

Zum Tauchen oder Schwimmen muss die Sportkamera wasserdicht sein. Dies wird im Regelfall durch ein „Waterproof“-Gehäuse erreicht, das entweder optional montiert werden kann oder bereits verbaut ist. Im Sportkamera Vergleich machen beide Varianten eine gute Figur, direkt vom Hersteller versiegelte Gehäuse scheinen allerdings etwas höheren Wasserdruck auszuhalten und erreichen im Durchschnitt Wassertiefen von 30 bis 50 Metern, während optionale Gehäuse im Sportkamera Vergleich etwa 20 bis 30 Meter erreichten.

Zum Schluß nochmal der Hinweis: Sportkamera ist das gleiche wie eine Action Cam. Wir haben für beide Begriffe nur jeweils eine eigne Infoseite online gestellt. Sportkamera Vergleichsieger und Action Cam Liste sind identisch im Ergebnis.